DHCP – IP-Adressen ohne Handarbeit
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) vergibt IP-Adressen und Netzwerk-Konfiguration automatisch. Ohne DHCP müsste jedes Gerät im LAN manuell konfiguriert werden.
Der Ablauf (DORA)
1. Discover Client sucht Server (Broadcast)
2. Offer Server bietet eine Adresse an
3. Request Client fordert die Adresse an
4. Ack Server bestätigt die Vergabe
Was der Server vergibt
IP-Adresse, Subnetzmaske, Standard-Gateway, DNS-Server, Domain-Suffix – und optional weitere Optionen (NTP, SIP, Boot-Server für PXE). Die Vergabe erfolgt als Lease mit Gültigkeitsdauer (typisch 1-24 h).
Feste Adressen (DHCP-Reservierung)
Server und Drucker brauchen stabile IPs. Per MAC-Adresse reserviert der DHCP-Server feste Adressen – zentral verwaltet statt statischer Konfiguration am Gerät.
Pitfalls
Zwei DHCP-Server im gleichen Netz führen zu Adresskonflikten. Die Lease-Zeit bestimmt, wie schnell sich Änderungen (z.B. neuer DNS) durchsetzen. Reload-Flooding: Nach Neustart fordern viele Clients gleichzeitig an – der Server muss das abkönnen.
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