RDFa (RDF in Attributes) ist eine W3C-Empfehlung, mit der sich RDF-Statements direkt in HTML-, XHTML- und XML-Dokumente einbetten lassen. Statt Metadaten getrennt zu speichern, erweitern Attribute wie vocab, typeof, property, resource und prefix die vorhandenen Elemente — Suchmaschinen und andere Konsumenten können die Informationen daraus als RDF-Tripel auslesen.
RDFa Lite
RDFa 1.1 Lite reduziert die Attributmenge auf die fünf einfachen Attribute vocab, typeof, property, resource und prefix und ist vollständig aufwärtskompatibel zum vollen RDFa 1.1-Satz. Damit eignet sich RDFa Lite besonders für Einsteiger und harmoniert mit Vokabularen wie schema.org.
Standardisierung
RDFa 1.0 erschien 2008 zunächst für XHTML; die W3C-Empfehlung RDFa 1.1 folgte 2012 beziehungsweise 2013 und unterstützt auch HTML5. RDFa ist damit eine Alternative zu Microdata und JSON-LD für strukturierte Daten im Web — insbesondere dort, wo Metadaten direkt am sichtbaren Inhalt hängen sollen.
Verwandte Grundlagen: RDF, Turtle, JSON-LD, Semantisches Web.