RESTCONF-Befehle zeigen, wie Administratoren Netzwerkgeräte über die HTTP-basierte RESTCONF-Schnittstelle ansprechen. RESTCONF macht die YANG-Datenmodelle als REST-API erreichbar: Jeder Konfigurationsknoten ist eine Ressource mit URI, Änderungen laufen mit den üblichen HTTP-Methoden. Standard-Werkzeug ist curl, es funktionieren aber auch requests (Python), Postman und CI/CD-Pipelines.
Lesen mit GET
Die Basis-URL lautet https://<host>/restconf. Authentifiziert wird per HTTP-Basic; als Medientyp wählt man JSON oder XML über den Accept-Header:
curl -u admin:secret -H 'Accept: application/yang-data+json'
https://switch.example.com/restconf/data/interfaces/interface=GigabitEthernet1
Ändern mit PATCH und POST
Zum Ändern schickt man die neuen Werte als JSON im Request-Body:
curl -X PATCH -u admin:secret
-H 'Content-Type: application/yang-data+json'
-d '{"interface": {"description": "uplink-berlin"}}'
https://switch.example.com/restconf/data/interfaces/interface=GigabitEthernet1
Mit POST legt man Ressourcen an, mit PUT ersetzt man sie vollständig und mit DELETE löscht man sie. Auf Cisco-Geräten (IOS-XE) hängen die herstellerspezifischen Modelle unter Pfaden wie /restconf/data/Cisco-IOS-XE-native:native/.
RESTCONF ist bewusst schlank und zustandslos — für transaktionales Arbeiten mit candidate und commit bleibt NETCONF-Befehle die Alternative, für gestreamte Echtzeitdaten gNMI-Befehle.