Eine Basisstation ist die Funkstation eines Mobilfunknetzes, die Endgeräte per Funk anbindet und mit dem Kernnetz verbindet. Ihr Versorgungsbereich ist die Funkzelle — wechselt das Gerät die Zelle, greift der Handover.

Aufbau

  • Antennen: meist drei Sektoren à 120 Grad, um rundum zu versorgen.
  • Transceiver: senden und empfangen die Funkwellen.
  • Basisband-Verarbeitung: kodiert und dekodiert die Signale.
  • Backhaul: die (meist Glasfaser-)Anbindung an das Kernnetz.

Namen je Generation

Je nach Standard heißt die Basisstation anders: BTS in GSM, NodeB in UMTS, eNodeB (Evolved Node B) in LTE und gNB in 5G. Der eNodeB/gNB übernimmt dabei deutlich mehr Aufgaben als frühere Stationen — er verwaltet Funkressourcen, Mobilität und Quality of Service direkt.

Zellgrößen

Makrozellen versorgen große Flächen, Mikro- und Pikozellen verdichten Städte und Innenräume, Femtozellen einzelne Wohnungen oder Büros. Mehr Zellen bedeuten mehr Kapazität, aber auch mehr Aufwand bei Planung und Backhaul.

Verwandte Grundlagen: WLAN als lokales Gegenstück, WLAN-Standards, 464XLAT für Mobilfunk-IPv6.