SMB-Befehle umfassen die Werkzeuge, mit denen Linux-Rechner SMB-Freigaben nutzen und ein Samba-Server verwaltet wird. SMB ist das Windows-Dateifreigabe-Protokoll; die Linux-Seite stellt hauptsächlich smbclient, den CIFS-Mount und smbstatus bereit. Der alte Name CIFS steckt noch im Mount-Befehl.

Client: Freigaben auflisten und nutzen

smbclient arbeitet wie ein FTP-Client und kann auch Freigaben auflisten:

smbclient -L //server -U benutzer        # alle Freigaben des Servers zeigen
smbclient //server/freigabe -U benutzer  # interaktive Sitzung
smbclient //server/freigabe -U benutzer -c "get datei.txt; put backup.zip"
smbclient -m SMB3 //server/freigabe -U benutzer   # Protokollversion erzwingen

Client: Freigabe einhängen

Für den Mount als Verzeichnis dient mount -t cifs (Paket cifs-utils):

sudo mount -t cifs //server/freigabe /mnt/smb -o username=benutzer,vers=3.0
# Passwort getrennt halten, z.B. credentials=/etc/smbcreds (chmod 600)
# Dauerhaft in /etc/fstab:
# //server/freigabe  /mnt/smb  cifs  credentials=/etc/smbcreds,vers=3.0,uid=1000  0 0

Da SMB1 als unsicher gilt, wird beim Mounten mit vers=3.0 oder höher verhandelt; moderne Samba-Server beherrschen SMB3.1.1.

Server: Samba verwalten

Auf der Server-Seite helfen diese Befehle:

sudo smbstatus            # verbundene Clients und offene Dateien
sudo smbpasswd -a benutzer  # SMB-Passwort für einen Benutzer setzen
testparm                  # smb.conf auf Syntaxfehler prüfen
nmblookup server          # NetBIOS-Namensauflösung testen

Reine Linux-Umgebungen setzen für Dateifreigaben oft auf NFS (NFS-Befehle); Block-Speicher über Glasfaser verwaltet man mit FC-Befehlen.

Verwandte Grundlagen: SMB, Samba, CIFS, NAS.